Dr.Hinsenbrock & Koll. Erreichbar unter Telefon 03641/6221302
Die Allgemeinanästhesie schaltet Bewusstsein und Schmerzempfinden aus, dämpft vegetative Reflexe und lässt die Muskulatur erschlaffen. Der Patient durchlebt einen schlafähnlichen Zustand
Die Regionalanästhesie schaltet gezielt nur eine bestimmte Region des Körpers aus. Der Patient ist wach, aber schmerzunempfindlich im OP-Gebiet.
Über die Art der Anästhesie entscheiden Narkosearzt und Operateur (Schwerpunkte: Art des Eingriffes, Begleiterkrankungen des Patienten, Dauer des Eingriffes, mögliche Schmerzen nach dem Eingriff, Wünsche des Patienten).
Zur Sicherheit bei Narkose und Regionalanästhesie wird der Patient an Überwachungsgeräte angeschlossen. Das Narkoseteam kontrolliert kontinuierlich den Zustand des Patienten, und registriert die Parameter Puls, Herzrhythmus, Blutdruck, Sauerstoffgehalt im Blut und bei Allgemeinnarkose die gewünschte Einstellung der Narkosegasmischung sowie die Atemgase.
Vorbereitung des Patienten auf die Narkose
Vor jeder Narkose findet ein Patientengespräch mit dem Narkosearzt statt. Befunde einer Voruntersuchung beim Hausarzt sowie ein vom Patienten ausgefüllter Aufklärungs- und Anamnesebogen bilden die Grundlage für die weiteren medizinischen Entscheidungen.
Allgemeine Patientenempfehlung vor der Narkose
- Zwei Tage vor dem Eingriff durch Trinken eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sichern (Voraussetzung für Kreislaufstabilität am OP– Tag).
- 6 Stunden vor dem OP- Termin nichts mehr essen (betrifft auch Bonbons und Kaugummi) und nicht rauchen.
- Bis ca. 2 1/2 Stunden vor dem Eingriff kann klare Flüssigkeit ( ca. 150–200ml) getrunken werden (Ausnahmen legt der Anästhesist fest)
- Medikamenteneinnahme vor OP sollte mit Operateur und Anästhesist geklärt werden. Allgemein wird auf Beibehalten der üblichen Festlegungen orientiert (Einnahme gut 2 Stunden vor OP-Termin)